Die wirtschaftliche Lage von Krankenhäusern, die durch die Einführung der DRGs verschärft wurde, erfordert eine hohe Ressourceneffizienz und Einhaltung von Sicherheit sowie Qualität am Patienten. Diese Herausforderung haben die Unternehmen KARL STORZ, how to organize und inubit erkannt, und gemeinsam "KARL STORZ ORchestrion" als weltweit erste Lösung für optimale und effiziente Klinikabläufe entwickelt.
„KARL STORZ ORchestrion“ ist die erste Softwarelösung für die Optimierung und Automatisierung von Krankenhausprozessen. Sie bietet mit den Modulen RPM (Resource Planning Module) und SLM (Steering and Localization Module) sowie SCORE für die betriebswirtschaftliche Auswertung, den Schlüssel zur Reduktion von Wechselzeiten und zur Rückgabe der Kernkompetenz an das medizinische Personal.
Grundlage für "KARL STORZ ORchestrion“ ist der ORchestrator, der eine Erweiterung der markterprobten "inubit BPM-Suite“ ist. Dieser bildet einerseits die technologische Basis für die Prozesssteuerung und -integration der ORchestrion-Module. Andererseits kann er als offenes System für die ganzheitliche Modellierung, Steuerung, Überwachung und Optimierung aller Krankenhausprozesse eingesetzt werden. Als zentrale Prozessplattform rückt der ORchestrator die Krankenhausabläufe in den Mittelpunkt, bindet sowohl OP-Manager, Ärzte, Anästhesisten, Pfleger und Schwestern sowie die IT aktiv in die Prozessabläufe ein und erlaubt ein vollständiges "End-to-end“-Prozessmanagement.
Konfliktfreie Ressourcenplanung: Das "Resource Planning Module" (RPM) bietet eine konfliktfreie Ressourcenplanung entlang der Klinischen Pfade. Behandlungsräume, Wege, medizinisches Personal, Geräte und Siebe können als benötigte Ressource in die Planung einbezogen werden. Durch Standardisierung der Behandlungstypen/Prozeduren, reduzieren sich Fehleingaben und die benötigte Zeit für die Planung. Neben PDF-Ausgabe und Bereitstellung der Pläne im Portal, verfügt das System auch über die Möglichkeit, Termine und Aufgaben in die persönlichen Kalender der Anwender (Outlook Exchange/Lotus Notes) einzutragen.
Lokalisation und Steuerung: Das "Steering and Localization Module" (SLM) setzt am OP-Tag an. Es bietet eine raumgenaue Lokalisierung von Patienten, Personal und mobilen Geräten auf WLAN-Basis. Durch automatische Erfassung und Abgleich mit den geplanten Abläufen erkennt das System den Ist-Ablauf. Im Sinne eines Prozessleitstandes ist das Personal jederzeit über den tatsächlichen Ablauf informiert und das OP-Management kann proaktiv und kontrolliert auf Verzögerungen, Planänderungen oder Notfälle reagieren.Darstellung des Lebenszyklus von Instrumenten: Abschließend wird mit dem "Instrument Management Module" (IMM), das auf die Bedürfnisse des Krankenhauses ausgelegt ist, der Kreislauf in der Ablaufplanung geschlossen. Die automatische Erfassung mittels RFID ermöglicht die lückenlose Darstellung des gesamten Lebenszyklus bei Sieben und Instrumenten. Dabei bilden die Lebenszyklen die persönliche Biografie eines jeden Siebes und Instruments ab. Durch die Nutzungsevaluation kann der Siebinhalt systematisch optimiert und aktuellen Anforderungen angepasst werden.
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„Durch den Einsatz hoch-
moderner "state-of-the-art"-
Technologien können wir etwa 30 bis 40 Prozent mehr Eingriffe vornehmen als der Durchschnitt mit gleichem Ressourcen-
einsatz."
Frau Frenzel, Klinik für MIC
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