Die Flexibilisierung und Reorganisation von Prozessen sind derzeit die zentralen Themen, denen sich die Unternehmen der Telekommunikations- und HighTech-Branche stellen müssen. Sinkende Minutentarife und stetig steigender Wettbewerb zwingen die Unternehmen im Telekommunikationsmarkt zur ständigen Optimierung ihrer Prozesse. Der allgegenwärtige Kostendruck erfordert besonders im vernetzten Markt der HighTech-Industrie ein immer effizienteres Supply Chain Management.
BPM ist hier zielführend: jedoch nicht als "Big Bang" eingeführt - sondern schrittweise, kostengünstig und vor allem standardkonform. Gerade Standards helfen den Unternehmen, einerseits offen für zukünftige Entwicklungen zu sein, aber auch von Best Practices zu profitieren. Dafür steht insbesondere das Business Process Framework eTOM bereit, das speziell die Anforderungen der Telekommunikationsbranche aufgreift.
Die "Enhanced Telecom Operations Map" (eTOM), veröffentlicht durch das TM Forum, ist ein Framework für die Beschreibung von TK-spezifischen Geschäftsprozessen. Ziel ist hierbei die Standardisierung transparenter und unternehmensübergreifender Prozesse. Basis dafür ist die folgende eTOM-Karte:
Das eTOM Framework richtet sein volles Augenmerk auf die fachlichen Prozesse. Die zugrundeliegende IT wird hierbei nicht betrachtet. Daher ist es sinnvoll, mittels einer Kombination aus den Standards eTOM und ITIL (IT Infrastructure Library) schrittweise eine ganzheitliche Standardisierung umzusetzen.
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„Wir investieren lieber in die Optimierung unserer Prozesse, als Geld für neue Business-Applikationen auszugeben. Wir bleiben flexibler, wenn wir unsere vielen kleinen Systeme integrieren, als wenn wir unsere Prozesse einem monolithischen Block anpassen. Wird in Folge eines neuen Prozesses ein neues System benötigt, docken wir dieses einfach an.“
Thomas Wisgalla, HL komm
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