Die inubit AG konnte sich im ersten Halbjahr 2009 entgegen der weltweit angespannten Wirtschaftslage erfolgreich behaupten und wächst erneut erheblich schneller als der Markt. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 35 Prozent. Das Berliner Unternehmen profitierte dabei besonders von der gezielten Ansprache unterschiedlicher Branchen und der eigenen Flexibilität, schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können.
„Gemeinsam mit unseren Partnern agieren wir flexibel in verschiedenen Branchen und passen unsere Vertriebs- und Marketingaktivitäten situativ an. Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern sind wir so in der Lage, verstärkt Marktsegmente anzusprechen, die gerade heute ihre Chance wahrnehmen, mittels BPM gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, so Dr. Torsten Schmale, CEO der inubit AG. Im ersten Halbjahr 2009 konnte inubit wichtige Kunden wie etwa RWE, Delvag, Metro, DHL, Bahlsen, Olympus, PADline und die Berliner Justizverwaltung gewinnen.
Zudem kann inubit auf erste Erfolge in Ländern außerhalb der DACH-Region verweisen. Über enge, lokal angesiedelte Partnerschaften hat das Unternehmen nun einen Fuß nach UK, Niederlande, Brasilien, Singapur, China sowie Middle East gesetzt. Die ausgebaute Positionierung in der DACH-Region und die ersten globalen Aktivitäten bilden das Fundament für das weitere Unternehmenswachstum. Zu Ende Juni liegt inubit hinsichtlich der Auftragslage und dem Umsatz im Plan, das positive Ergebnis liegt sogar 22 Prozent über den Erwartungen.
Als Tochtergesellschaft der Privatärztlichen VerrechnungsStellen (PVS) optimiert die PADline GmbH Abrechnungsprozesse in Krankenhäusern und Arztpraxen. Ein Schwerpunkt ist die Erbringung von Online-Dienstleistungen für den PVS-Verband. Um die stark vernetzten Prozesse im Gesundheitssektor effizient gestalten zu können und Arbeitsaufwände deutlich zu reduzieren, hat sich PADline für die inubit BPM-Suite als Lösung für durchgängiges Prozessmanagement entschieden. Durch die Business-Process-Management-Einführung kann PADline wichtige Wettbewerbsvorteile für sich nutzen.
Zentraler Punkt der Prozessoptimierung ist hierbei die Flexibilisierung der Standard-Schnittstelle zwischen den Systemen der Leistungserbringer und der PVS. Die existierende PAD-Schnittstelle als fest strukturiertes Nachrichtenformat ist den Entwicklungen im Gesundheitswesen immer weniger gewachsen, da diese Struktur nur wenige Erweiterungsmöglichkeiten und Ausprägungen zulässt. In der Praxis bedeutet dies, dass eine hohe Anzahl von bilateralen Vereinbarungen existieren, die innerhalb der Verarbeitung berücksichtigt werden müssen. Ziel des Projektes mit inubit ist es daher, eine neue prozessorientierte Schnittstelle auf Basis einer standardisierten XML-Struktur zu entwickeln. Durch diese Standardisierung wird eine einfache Wartbarkeit und Erweiterbarkeit ermöglicht.
Ein weiterer Aspekt der künftigen Lösung ist es, den Anbietern von Arzt-Informations-Systemen (AIS) einen Mehrwert durch die Nutzung von neuen WebServices zu bieten, die direkt in die IT-Systeme eingebaut werden können. Hintergrund hierfür ist der bislang einseitige Datenfluss in Richtung der Privatärztlichen Verrechnungsstellen. Dabei werden bislang keine Rückinformationen, wie zum Beispiel Verarbeitungsstatus oder Informationen über Zahlungseingänge für die Systeme der Leistungserbringer, generiert.
Dank der umfangreichen EAI- und B2B-Funktionalitäten der inubit BPM-Suite kann PADline zukünftig alle Medienbrüche zwischen den Ärzten, PADline selbst und den PVS-Systemen beseitigen und einen besseren und schnelleren Service anbieten. Dabei gewährleistet die BPM-Software von inubit alle Anforderungen in Bezug auf die Sicherheit der sensiblen Daten und Informationen. Zu diesem Zweck sind verschiedenste Verschlüsselungsverfahren in die Prozesse integriert. Durch den Aufbau einer bidirektionalen Kommunikation zwischen den Beteiligten profitieren zudem alle Marktpartner von jederzeit abrufbaren Informationen sowie von einer deutlich einfacheren Wartbarkeit der Schnittstellen und der Flexibilisierung der Prozesse. Damit können zukünftige Änderungen hinsichtlich der Prozessabläufe problemlos umgesetzt werden.
Dirk Hoffmann, Leiter Strategieprojekte bei PADline, ist sich sicher, mit inubit die richtige Wahl getroffen zu haben: „Unsere Entscheidung für die inubit BPM-Suite basierte auf einem Auswahlverfahren, bei dem die Anbieter in zwei Stufen ihre Leistungsfähigkeit live innerhalb eines Proof-of-Concept (PoC) unter Beweis stellen mussten. inubit hat hierbei nicht nur die Vorgaben exzellent und in-time umgesetzt, sondern bereits während des Proofs innovative Umsetzungsmöglichkeiten in Richtung Portalfunktionen und WebServices eingebracht.“ Der PoC hat auch gezeigt, dass mit dem Projekt zukünftige Prozessentwicklungszeiten verkürzt und Prozesskosten erheblich gesenkt werden und PADline mit einem schnellen Return on Investment (RoI) rechnen kann.“
Die Berliner Unternehmen European IT Consultancy EITCO GmbH und inubit AG haben das elektronische Vorführbuch zur Überführung von Gefangenen für die Berliner Justiz erfolgreich umgesetzt. Projektgegenstand ist das Vorführbuch der Berliner Gerichtsbarkeit, das durch eine elektronische Variante mittels eines Portals abgelöst werden sollte. Unter dem Projektnamen „eVorführbuch“ ist nun eine Anwendung entstanden, die eine lückenlose und transparente Überführung von Gefangenen aus der Justizvollzugsanstalt Moabit in das Amtsgericht Berlin-Tiergarten gewährleistet. Hierbei werden der komplette Aufenthalt und die zurückzulegenden Wege der Gefangenen begleitet und überwacht. Zudem vereinfachen sich die organisatorischen Abläufe für die Beamten deutlich.
Auf Basis der inubit BPM-Suite ist im Rahmen dieses Projektes ein Produkt entstanden, welches einzigartig in der deutschen Justizlandschaft ist. Die Vorführprozesse in den Berliner Strafgerichten wurden wesentlich vereinfacht, ihr ordnungsgemäßer Ablauf sichergestellt und die Mitarbeiter von Routineaufgaben entbunden. Vor allem aber wird die Sicherheit der für die Vorführung zuständigen Mitarbeiter wesentlich erhöht. Nicht zuletzt wird dank dieses Projektes eine deutlich bessere Qualität in den Geschäftsprozessen erreicht.Um die Prozesse innerhalb des Telekommunikationsmarktes zwischen der Deutschen Telekom AG und den einzelnen Carriern zu automatisieren, bieten Concrete Logic und inubit eine gemeinsame Lösung an, die leicht in bestehende IT-Landschaften eingebunden werden kann.
Neben der elektronischen Kommunikationsanbindung über die neue Orderschnittstelle WITA können über diese Lösung auch die komplette Auftragsbearbeitung automatisiert sowie alle relevanten Bestandssysteme integriert werden. Die Abbildung unten zeigt schematisch den Aufbau der gemeinsamen Lösung. Die zentrale Prozesssteuerung wird hierbei durch die inubit BPM-Suite als Process Engine übernommen.
Weitere Informationen zur gemeinsamen Lösung für die Prozessautomatisierung im Telco-Markt finden Sie in folgenden Infoblatt:
Infoblatt: inubit BPM-Suite & WITAmin®
Der IT-Dienstleister Computacenter ergänzt sein Angebot für die IT-Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) zur Förderung des grenzüberschreitenden Dienstleistungshandels um die Prozessmanagementplattform inubit BPM-Suite. Damit erfüllt die gemeinsame Lösung schon jetzt – und damit früher als gefordert – die Anforderungen der Umsetzungsstufe 2 des Deutschland-Online-Vorhabens „IT-Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie“. Die elektronische Verfahrensabwicklung und Verwaltungszusammenarbeit kann so schon heute vollständig medienbruchfrei erfolgen.
Die inubit-Plattform zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass sie ein Fallmanagement zur Verfügung stellt, in dem sämtliche Prozesse eines Ansprechpartners enthalten sind. Zum anderen bietet das Produkt ausgereifte Mechanismen zur Modellierung von Fachprozessen in der grafischen Spezifikationssprache Business Process Modeling Notation (BPMN) und vollständige Funktionalitäten für eine serviceorientierte Systemintegration sowie Prozessautomatisierung. Somit können die relevanten Fachprozesse in der Lösung abgebildet und bestehende eGovernment-Basiskomponenten (ZuFi, Verzeichnisdienste, VPS) sowie Fachverfahren in die EU-DLR-Gesamtarchitektur eingebunden werden. Für Bund, Länder und Kommunen können durch die gemeinsame Lösung von Computacenter und inubit bereits getätigte Investitionen gesichert werden, ohne dass auf die notwendige Eliminierung von Medien- und Systembrüchen verzichtet werden muss.